Im Jahr 2018 dominieren sieben IoT-Trends
Auch im neuen Jahr bleiben die Innovationen der globalen Märkte nicht aus. Man muss nicht in die berühmte Glaskugel sehen können, um zu wissen, dass in der IT-Industrie das Ausbleiben von Neuerungen ein Stillstand sein würde. Welche neuen Trends wird den IoT-Bereich vorantreiben?
Im nachfolgenden Text werden sieben IoT-Trends dargestellt, die aller Voraussicht nach die IoT-Märkte im Jahr 2018 dominieren werden:
- KI bleibt die Königsdisziplin: Wenige Dinge haben im abgelaufenen Jahr in den Medien so viel Aufmerksamkeit gebracht, wie das Gebiet der künstlichen Intelligenz (KI). Die Experten sind sich einig, dass KI einer der entscheidenden Faktoren für den Erfolg des IoT sein wird. Nur durch die Zuhilfenahme von KI und dem automatischen Lernen lassen sich die Unmengen an gesammelten IoT-Daten noch verarbeiten.
- Verbessere Datensicherheit: Für die Unternehmen, die die IoT-Technologie einsetzen wollen, ist nichts wichtiger als Datensicherheit. Im Jahr 2018 sollen deshalb ernsthafte Fortschritte im Bereich des Schutzes und der Privatsphäre im IoT-Umfeld realisiert werden. Einer der Gründe hierfür sind die neue Datenschutzbestimmungen in der EU.
- Blockchain und Kryptowährungen: Im Vergangenen Jahr wurden digitale Währungen wie Bitcoin und Etherium bekannt. Die Experten sind sich einig, dass es im Jahr 2018 weitere Innovationen in der Blockchain-Technologie geben und dadurch den Bereich der Kryptowährungen vorantreiben wird. Massive Investitionen in die Blockchain-Technologie werden bereits im kommenden Jahr erwartet und werden zur Norm auf den Finanzmärkten rund um den Globus werden.
- Software-as-a-Service wird zur Norm: Alle Unternehmen, die sich im Bereich Software-as-a-Service tummeln, gelten als die im Markt optimal positionierten Unternehmen. Einige Analysten erwarten, dass SaaS im Jahr 2018 auf ein Marktvolumen von weltweit 50 Milliarden US-Dollar anwächst. Durch die niedrigen Einstiegskosten wurde SaaS-Technologie bereits im abgelaufenen Jahr zum Liebling vieler Unternehmen.
- Smart Cities auf der ganzen Welt: Viele Prognosen gehen davon aus, dass das Jahr 2018 zum Jahr der intelligenten Stadt werden wird. Auf der gesamten Welt setzt sich der Trend zu technologieorientierten urbanen Zentren fort. In diesen Städten werden die Möglichkeiten von Internet of Things (IoT) konsequent umgesetzt und somit die Bedürfnisse und Anforderungen der modernen Bürger befriedigt. Die Smart Cities werden sich im kommenden Jahr aus dem Bereich der Science-Fiction heraus bewegen und zu einer alltäglichen Realität werden. Dadurch werden Millionen von Menschen zum ersten Mal in IoT-dominierten Landschaften leben.
- Verbessere Datenanalyse: Die Unternehmen in nahezu jeder Branche haben das Potenzial erkannt, dass ihnen die Datenanalyse für die Geschäftsprozesse bietet. In der globalen Wirtschaft mit Milliarden von miteinander verbundenen Geräten dominieren die Daten die Geschäftsprozesse. Aus diesem Grund investieren die Unternehmen zunehmend in Datenanalyselösungen.
- Revolution im Einzelhandel: Der Einzelhandel hatte in den vergangenen Jahren durch den Fortschritt im elektronischen Warenaustausch sehr gelitten und musste sich mit massiven Einnahmeverlusten abfinden. Durch die Umgestaltung der Wirtschaft gewinnen die Unternehmen des Einzelhandels langsam die Erkenntnis, dass diese nicht mit den Möglichkeiten von IoT konkurrieren können. Um auch in einer digital dominierten Zukunft relevant zu bleiben, integriert der Einzelhandel inzwischen viele Komponenten der elektronischen Geschäftsprozesse. Aus diesem Grund kommen auf viele Unternehmen in diesem Marktsegment fundamentale Veränderungen zu, die die etablierten Geschäftsprozesse nachhaltig verändern wird.
Fazit
Der IoT-Bereich hat sich bereits im vergangenen Jahr als einer der Innovationsmotoren erwiesen und sorgt auch weiterhin für allumfassende Verbindungen zwischen den Menschen. Welche Unternehmen von diesen Veränderungen profitieren werden, hängt weitgehend davon ab, wie gut sich die Marktteilnehmer auf die kommenden Marktanforderungen vorbereiten. Je früher ein Unternehmen die digitalen Herausforderungen annimmt, je tiefer wird es in Zukunft in die digitalen Märkte vordringen können.
