Sichere Unternehmen brauchen optimales Management
Je smarter die Umgebung, desto höher die Investitionen in die IT. So lautet der aktuelle Trend in Unternehmen zumindest laut einer repräsentativen Umfrage von Bitkom Research im Auftrag des IT-Sicherheitsunternehmens F-Secure: Drei von vier Unternehmen (74 Prozent) wollen ihre Investitionen in IT-Sicherheitslösungen steigern.
„Ein wichtiger und positiver Trend, der sich vor allem für Managementpositionen auszahlen wird. Die Chefetage wird schon alleine durch die Gesetzgebung wie die EU-DSGVO immer mehr in die Verantwortung für Fehler und Nachlässigkeiten in der Sicherheit von Rechenzentrum und Datenmaterial genommen. Die Unternehmensleitung ist also sehr schnell auch mal persönlich in der Bredouille, wenn es am Business-Management hakt. Diese neue verantwortungsvolle Aufgabe muss akzeptiert und ausgefüllt werden, wenn man in Zukunft bestehen will“, warnt Thomas Lechner, Geschäftsführer des 7Alliance-Unternehmens INST-IT GmbH. 7Alliance ist der bewährte Zusammenschluss spezialisierter IT-Unternehmen rund um alle Themen der IT-Sicherheit.
„Viele machen schon vieles richtig“
Obwohl noch Nachholbedarf besteht, sieht Lechner erste wichtige Schritte in Richtung effizienter Datensicherheit bereits gemacht. „In der Regel stehen zumindest die Rahmenbedingungen. Doch um diese auch zu aktivieren und effizient verarbeiten zu können, muss das Thema Sicherheit als gleichberechtigte Strategie neben die Aufgabe der Unternehmensentwicklung gestellt werden“, erklärt Lechner. Hier würde das Management oft noch vernachlässigen, funktionierende Systeme zur Sicherheit und Datenschutz in Unternehmensprozessen zu verankern. Dadurch werden viele Chancen blockiert, um Nachweis- und Dokumentationspflichten gesetzeskonform zu erfüllen.
Das große Ganze sehen
Verantwortlich für die großen Lücken in Sicherheitsprozessen ist, so Lechner, eine einseitige Betrachtung der Thematik. Die Experten der 7Alliance weisen im Gegensatz dazu vor allem auf die drei Dimensionen der Sicherheit hin. Die physikalische Sicherheit umfasst dabei etwa die Zugangssicherung, Brandschutz oder Ausfallsicherung, die logische Sicherheit umfasst beispielsweise Netzwerkdesign und Organisation, während die Prozesssicherheit schließlich als dritte Dimension das Sicherheitskonzept in das Business Management übernimmt. „Sicherheit ist vielfältig. Daher kann der Schutz des Datenmaterials von seiner Entstehung bis zur Ablage nicht nebenbei geführt werden, sondern braucht die volle Aufmerksamkeit des Managements. Ohne sichere Daten wird es in Zukunft schließlich auch kein Unternehmen geben“, so Lechner.
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