2018-08-27 07:27:58

Einheitliches Infrastrukturmanagement

SolarWinds kündigt zahlreiche Aktualisierungen der SolarWinds Orion-Plattform und seines Produktportfolios an. Die Verbesserungen umfassen mehrere Produkte: Server & Application Monitor (SAM), Virtualization Manager (VMAN) sowie Storage Resource Monitor (SRM). Neu ist der SolarWinds Server Configuration Monitor (SCM).

Die Erweiterungen ermöglichen Technikexperten ein einheitliches Infrastrukturmanagement und unterstützt sie dabei, Leistungsprobleme schnell zu identifizieren und Korrelationen zwischen allen Ebenen des Technologiestapels zu erkennen. 

„Technikexperten verwalten immer komplexere, verteiltere IT-Umgebungen. Daher benötigen sie Überwachungstools, die den Herausforderungen der hybriden IT gerecht werden“, erläutert Christoph Pfister, Executive Vice President für Produkte bei SolarWinds. „Unsere Portfolioaktualisierungen zielen genau darauf und bieten eine einheitliche Plattform, um IT-Experten bei der Überwachung, dem Mapping und dem Aufspüren von Leistungsproblemen einen besseren Gesamtüberblick zu bieten.“

SolarWinds ermöglicht mit neuem Server Configuration Monitor (SCM 1.0) die Änderungserkennung für Windows-Systeme und ‑Anwendungen

SolarWinds Server Configuration Monitor (SCM 1.0) basiert auf der Orion-Plattform, einer modularen, skalierbaren, einheitlichen Monitoring-Architektur. Die erste Generation von SCM bietet einen Überblick über Konfigurationsänderungen bei Windows-Servern und ‑Anwendungen, die im Laufe der Zeit erfolgten, damit Technikexperten Konfigurationsänderungen einfacher mit der Leistung korrelieren können. Mit SCM kann man Änderungen auf Knoten schnell erkennen, anpassbare Berichte erstellen, Warnmeldungen ausgeben lassen und Leistungskorrelationen durchführen.

„SCM hat Änderungen erkannt, die ich selbst gar nicht bemerkt habe“, sagt Jez Marsh, Gründer von Silverback Systems. „Ich glaube, dass sich viele Nutzer sehr über diese Funktionen freuen und sie enorm nützlich finden werden, vor allem MSPs, die virtuelle Maschinen nach Bedarf hinzufügen und entfernen.“

SCM kann in das SolarWinds PerfStack-Dashboard integriert werden, sodass Technikexperten direkt vergleichen können, wie Konfigurationseinstellungen die Gesamtleistungsmessdaten von Anwendungen beeinflussen. Durch die funktionsübergreifende Zusammenarbeit können Probleme schneller behoben werden und IT-Teams die Daten aus mehreren Quellen visuell korrelieren. Außerdem können Technikexperten mit SCM Änderungen an Anwendungen und Systemen verifizieren, beispielsweise unbefugte Änderungen an standardmäßigen Serverkonfigurationen. Diese Möglichkeit ist in den sich ständig wandelnden, komplexen Umgebungen von heute unverzichtbar.

Umfassenderes DevOps-Umgebungsmonitoring in SolarWinds Server & Application Monitor 6.7 

SAM bietet End-to-End-Sichtbarkeit und Leistungsüberwachung für Server und Anwendungen. Dies geschieht mithilfe von agentengestützten und agentenfreien Technologien über mehrere Rechenzentren, Remote-Standorte und die Cloud hinweg. Die neueste Version 6.7 unterstützt nun die Container-Überwachung für Docker, Kubernetes und Mesos und kann bei der Fehlerbehebung für containerbasierte Anwendungen und Workloads behilflich sein, um die Überwachung und Fehlerbehebung in DevOps-Umgebungen zu verbessern. 

Diese Verbesserungen sollen Technikexperten auf die Zukunft vorbereiten: Im SolarWinds IT Trends Report 2018 ordneten 44 Prozent der Befragten Container als wichtigste technologische Priorität von heute ein; 38 Prozent sagten, dies sei in drei bis fünf Jahren der Fall. 

Dank VMware vSAN-Unterstützung in Virtualization Manager (VMAN) 8.3 das SDS-Monitoring optimieren

Die neueste Version 8.3 bietet Kunden die Unterstützung von vSAN-Speichern. Das Update ermöglicht Benutzern das Einsehen und Überwachen von VMware Software Defined Storage (vSAN) neben der Virtualisierungsleistung über dieselbe Konsole. Außerdem können Kunden Empfehlungen nutzen, um sich bei der Optimierung nicht auf Mutmaßungen verlassen zu müssen, und modellhafte Kapazitätsplanungsszenarien für aktuelle und zukünftige Workloads einsetzen.

Die Integration in die Orion-Plattform bietet umfassendere Einblicke in die Virtualisierung, ausführlichere Infrastrukturberichte, nützliche Warnmeldungen, stapelübergreifende Leistungsdaten und Messwerte sowie ein verbessertes Virtualisierungsmanagement. 

Neue Unterstützung für Huawei-Geräte und erweiterte Unterstützung zur Hardware-Integrität für Dell EMC Isilon und NetApp-Arrays mit Storage Resource Monitor (SRM) 6.7

Die neueste Version von SolarWinds SRM (Version 6.7) unterstützt nun auch Huawei OceanStor- und Dorado-Geräte und bietet Hardware-Integritätsunterstützung für Dell EMC Isilon und NetApp, zwei branchenführende All-Flash-Array-Anbieter. Damit ermöglicht SRM 6.7 die Ressourcenüberwachung für eine breitere Palette an Infrastrukturen in herstellerunabhängigen Umgebungen, um die Anforderungen von noch mehr Kunden zu erfüllen.

Die Integration von SRM-Daten in andere SolarWinds-Produkte – darunter Virtualization Manager (VMAN) und Server & Application Monitor (SAM) – über die Orion-Plattform ermöglicht das End-to-End-Mapping von Beziehungen, von Anwendungen und Virtualisierung bis hin zum Speicher.

Einheitliche Infrastrukturüberwachung mit Intelligent Orion Maps und Orion-Plattform-Integration

Obwohl die IT-Teams von heute für die Verwaltung immer komplexerer und verteilterer Umgebungen verantwortlich sind, erledigen viele das Mapping ihrer Umgebungen und deren Abhängigkeiten immer noch manuell – eine zeitaufwendige Aufgabe, die schnell zu veralteten Ergebnissen führt. SolarWinds Intelligent Orion Maps basiert auf der Orion-Plattform und macht das manuelle Mapping überflüssig. Benutzer können problemlos benutzerdefinierte und logische kontextbezogene Karten nahezu in Echtzeit erstellen und einsehen. Mit Intelligent Orion Maps können Technikexperten bei der Problembehandlung mit nur wenigen Klicks Anwendungs- und Infrastrukturabhängigkeiten abrufen und anzeigen und Empfehlungen zu Virtualisierungsplattformen in kontextabhängigen Anwendungsgruppen ansehen.

Die Einführung neuer Strategien, beispielsweise das Hinzufügen von Analysefunktionen für Anwendungen oder Hardware- und Software-Upgrades, kann zwar Engpässe verlagern, aber es löst das Problem häufig nicht wirklich. Um zu verstehen, worauf Probleme zurückzuführen sind, und Uptime und Performance zu verbessern, ist ein vollständiger Überblick über all diese Elemente erforderlich.

Die auf der Orion-Plattform basierenden Infrastrukturmanagement-Verbesserungen für SAM, VMAN, SRM und SCM sollen Technikexperten dabei unterstützen, ihre gesamten IT-Systemumgebungen von der Anwendung bis zur Spindel zu überwachen, um Leistungsprobleme und Korrelationen zwischen allen Ebenen schnell aufzufinden. Zu diesem Zweck können IT-Teams auch feststellen und überprüfen, ob verteilte Software mit Lastenausgleich auch aus Sicht der Hardware-Infrastruktur ausreichend verteilt ist. Die Integration von Features wie SolarWinds AppStack, PerfStack und AppInsights macht das Beheben und Verhindern von Problemen für Technikexperten einfacher als je zuvor.

Preise und Verfügbarkeit

Das aktualisierte SolarWinds-Infrastrukturmanagement-Portfolio einschließlich Server Configuration Monitor wird ab 21. August 2018 verfügbar sein. Die Preise beginnen bei 1.425 EUR für SolarWinds SCM, 2.440 EUR für SolarWinds SAM, 2.440 EUR für SolarWinds VMAN und 2.440 EUR für SolarWinds SRM.

mat

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