2018-11-28 08:10:11

Red Hat Enterprise Linux 8 Beta

Die nächste Generation von Red Hat Enterprise Linux 8 Beta trägt dazu bei, die Digitale Transformation in Hybrid-Cloud-Umgebungen voranzutreiben, in denen Unternehmen Innovationen wie Linux-Container und Kubernetes nutzen.

Die Betaversion enthält Hunderte von Verbesserungen und Dutzende neuer Funktionen. So führt Red Hat Enterprise Linux 8 Beta beispielsweise das Konzept der Application Streams ein, um Userspace-Pakete einfacher und flexibler bereitzustellen. Userspace-Komponenten können nun schneller aktualisiert werden als Kernbetriebssystempakete und müssen nicht mehr auf die nächste Hauptversion des Betriebssystems warten. Mehrere Versionen desselben Pakets, etwa eine interpretierte Programmiersprache oder eine Datenbank, können für die Installation über einen Application Stream bereitgestellt werden. Dies trägt dazu bei, mehr Agilität und benutzerdefinierte Versionen von Red Hat Enterprise Linux bereitzustellen, ohne die zugrunde liegende Stabilität der Betriebssystemplattform oder bestimmte Implementierungen zu beeinträchtigen. Wichtige weitere Neuerungen im Überblick:

  • Red Hat Enterprise Linux 8 Beta unterstützt OpenSSL 1.1.1.1 und TLS 1.3, sodass Applikationen die neuesten Standards für die Datenverschlüsselung nutzen können. Systemweite kryptografische Regeln vereinfachen die Verwaltung und Einhaltung von Compliance-Anforderungen.
  • Die Funktion Composer erleichtert sowohl neuen als auch erfahrenen Anwendern die Erstellung und Implementierung benutzerdefinierter Images in der Hybrid-Cloud – von physischen und virtualisierten Umgebungen bis hin zu Private- und Public-Cloud-Instanzen. Mit einer übersichtlichen grafischen Benutzeroberfläche vereinfacht Composer den Zugriff auf Pakete sowie den Prozess der Zusammenstellung von Deployable Images.
  • Neu in Red Hat Enterprise Linux 8 Beta ist Stratis, ein Volume-Management-Filesystem für eine intelligente Datenverwaltung. Stratis abstrahiert die Komplexität mit Hilfe einer API und ermöglicht diese Funktionen, ohne dass die Systemadministratoren die zugrunde liegenden Details verstehen müssen, wodurch ein schnelleres und effizienteres Dateisystem entsteht.

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