2018-08-08 19:00:18

Online gleich nach dem Aufwachen und kurz vor dem Einschlafen

Fernsehen und parallel dazu twittern, unterwegs Momente festhalten und direkt hochladen oder morgens zum Wachwerden durch die neuesten Beiträge scrollen: Social Media funktioniert überall. Einer der beliebtesten Orte für Social Media bleibt aber das Bett – dort greift jeder zweite Social-Media-Nutzer (57 Prozent) häufig oder manchmal auf seine sozialen Netzwerke zu.

Bei den Jüngeren zwischen 14 und 29 Jahren sind es sogar neun von zehn (89 Prozent). Für vier von zehn Nutzern (44 Prozent) gehört Social Media inzwischen zur Morgenroutine vor dem Aufstehen dazu und für jeden Zweiten (54 Prozent) ist es abends das Letzte vor dem Einschlafen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. „Social Media ist zum Taktgeber in unserem Leben geworden – viele beginnen und beenden ihren Tag damit“, Linda van Rennings, Social-Media-Expertin beim Bitkom. „Weil Smartphones zu unseren ständigen Begleitern geworden sind, gibt es schon lange nicht mehr den einen Ort für soziale Netzwerke.“

Der beliebteste Zeitpunkt für soziale Medien ist allerdings beim Fernsehen oder Streaming, wo sechs von zehn (60 Prozent) angeben, ihre Kanäle zu checken. Bei den 14- bis 29-Jährigen sind es rund vier von fünf (79 Prozent). Auch die Zeit in den öffentlichen Verkehrsmitteln vertreibt sich jeder Zweite (52 Prozent) damit, in sozialen Netzwerken online zu sein. Jeder Dritte (38 Prozent) nutzt seine Kanäle häufig oder zumindest manchmal während der Schule, Uni oder Arbeit. Ebenfalls ein beliebter Ort und Zeitpunkt, um die Kanäle zu checken, ist für jeden Dritten im Beisammensein mit Freunden (33 Prozent) oder dem Partner (33 Prozent). 
Jeder vierte Social-Media-Nutzer (26 Prozent) greift beim Essen auf soziale Netzwerke zu, jeder Achte (13 Prozent) beim Sport.

Selbst auf der Toilette verzichten viele nicht auf Social Media. Rund jeder dritte Social-Media-Nutzer (37 Prozent) nutzt häufig oder manchmal die Ruhe dort und greift auf seine sozialen Netzwerke zu. Unter den 14- bis 29-Jährigen liegt der Anteil sogar bei zwei Drittel (67 Prozent).

mat

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