2018-09-25 06:25:57

Neue Gesichtserkennungstechnologie von Panasonic

Panasonic FacePRO® Gesichtserkennungstechnologie

Panasonic FacePRO® Gesichtserkennungstechnologie

Panasonic präsentiert auf der Security Essen 2018 am Genetec Stand die neuste Lösung aus diesem Bereich.

FacePRO identifiziert Gesichter, die mit herkömmlichen Videoüberwachungstechnologien schwer zu erkennen sind. Gesichter werden auch erkannt, wenn sie mit einem Winkel bis zu 45 Grad nach links oder rechts, oder 30 Grad nach oben und unten geneigt sind. Die Genauigkeitsrate bei der Erkennung von Gesichtern, die von Sonnenbrillen und Masken teilweise bedeckt sind, liegt bei 90 Prozent. FacePRO liefert ebenfalls eine hohe Trefferquote beim Abgleich von aufgenommenen Gesichtern mit bis zu zehn Jahre alten Passbildern.

Mit dem Security Center können Sicherheitsexperten durch FacePRO in Echtzeit Gesichtsabgleiche mit bis zu 30.000 gespeicherten Gesichtern aus einer Datenbank durchführen. Anwender können zudem ein in der Vergangenheit aufgenommenes Gesicht für einen Datenabgleich auswählen und dieses mit dem gesammelten Videomaterial mit sofortigem Playback abgleichen. Durch diese Kombination der Suchvariablen verkürzen Unternehmen sowohl ihre Arbeitszeit als auch ihre Workflows drastisch, da sie Filmaufnahmen sofort finden, die sonst manuell gesucht werden müssten – mitunter für Stunden, Tage oder Wochen.

Deep Inside

Das Herzstück der Gesichtserkennung von Panasonic bildet die‘„Deep Learning“-Technologie, die im Rahmen einer unabhängigen Untersuchung von NIST als präzisestes Instrument der Branche eingestuft wurde. Der Face Server identifiziert schwer erkennbare Gesichter mittels konventioneller Technologien, einschließlich Betrachtungswinkel von bis zu 45 Grad (links oder rechts) bzw. 30 Grad (oben oder unten) und teilweiser Verdeckung aufgrund von Sonnenbrillen und Gesichtsmasken.

In Kombination mit den i-PRO Extreme-Kameras von Panasonic nutzt die Face Server-Technologie auch den „iA-Modus“ (intelligenter Autofokus) sowie die „Best Shot-Funktion“. Auf diese Weise passt die Kamera ihre Einstellungen automatisch an, um ein optimales Bildergebnis zu erzeugen. Die iA-Funktion ermöglicht eine Bildanalyse über die Kamera anstatt über den Server. So werden nur die besten Bilder versendet und die Server- und Netzwerkbelastung sowie die Gesamtsystemkosten reduziert.

Das gemeinsam mit der National University of Singapore entwickelte System bietet eine Echtzeit-Verarbeitungskapazität von bis zu 20 Kameras je Server und kann bis zu 30.000 registrierte Referenzgesichter mit hoher Geschwindigkeit.

Im April 2017 erzielte das Produkt die weltweit höchste Gesichtserkennungsleistung in einem Vergleichstest (IJB-A Face Verification Challenge Performance Report/IJB -A Face Identification Challenge Performance Report) des NIST-Instituts (National Institute of Standards and Technology), eines der renommiertesten Institute der Welt.

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