2018-09-23 10:02:04

Leistungsfähige Edge-Netzwerke für Service Provider

Juniper Networks bringt eine neue Software-Lösung auf den Markt, mit der Service Provider neue Services am Rande des Netzwerks kosteneffizient implementieren können. Diese neuen Dienste sollen zusätzlichen Umsatz generieren. Die neue Contrail Edge Cloud von Juniper verfügt über die meisten Funktionen auf kleinstem Footprint der gesamten Branche. Damit bietet Juniper platz- und energiesparenden Edge-Netzwerken, die aus Basisstationen, Hub- und Switching-Standorten bestehen, eine umfangreiche und sichere Cloud-Erfahrung.

Die große Nachfrage nach Konnektivität und die Notwendigkeit, kontinuierlich neue Einnahmequellen zu generieren, veranlassten Service Provider dazu, ihre Netzwerkarchitektur zu dezentralisieren und latenzsensible Anwendungen und Dienste vom Kern bis zum Rand zu verschieben. Dazu gehören vernetzte Fahrzeuge, AR/VR und künftige 5G-Dienste. Dieser Teil des Netzwerks ist ein enorm wichtiger Wettbewerbsvorteil. Betreiber können ihn dazu nutzen, um mehr als reine Konnektivitätsservices anzubieten. Edge-Netzwerke bieten Vorteile, aber auch Herausforderungen, und zwar wirtschaftlicher und räumlicher Art sowie hinsichtlich des Managements und der Leistung. Damit müssen bisherige Cloud-Architekturen überdacht werden, um die Entwicklung und Implementierung neuer Services zu ermöglichen. Die gleiche Hardware und Software an jedem Edge-Standort zu implementieren, die auch im zentralen Rechenzentrum eingesetzt wird, ist aus Investions- sowie aus Opex-Sicht kostspielig.

Contrail Edge Cloud ist die einzige einsatzbereite Lösung der Branche, die die komplette Bandbreite an Orchestrierung, Automatisierung, Security und Analytik zum Rand hin erweitert. Damit lassen sich Anwender- und Unternehmensdienste kosten- und ressourcensparend einsetzen. Die neue Applikation nutzt die Software-Defined Network-Funktionen von Contrail Networking und Contrail Security mit Kubernetes und OpenStack. Damit lassen sich fortschrittliche Netzwerk-, Security- und Serviceketten bereitstellen. Juniper macht damit einen weiteren Schritt in Richtung einer sicheren, automatisierten und verteilten Cloud – und bietet damit Betreibern eine einfache Möglichkeit, neue Services in Vorbereitung auf 5G zu entwickeln, zu verwalten und zu monetarisieren. Als Fürsprecher von Open-Source-Netzwerken hat Juniper Contrail Edge Cloud auf Basis des Open Tungsten Fabric-Projekts der Linux Foundation entwickelt. Darüber hinaus trägt Juniper weiterhin zum Akraino Edge Stack Projekt der Linux Foundation bei, um die Open Cloud-Initiativen zu unterstützen.

Die Highlights in der Übersicht:

  • Footprint-optimiertes verteiltes Computing: Red Hat OpenStack mit verteilter Rechenleistung nutzt die neuesten OpenStack-Funktionen, um den Lebenszyklus von Rechenknoten und virtuellen Maschinen (VMs) von einem zentralen Rechenzentrum aus zu verwalten. Dabei benötigt es keinen Platz für die Funktionen der gemeinsamen OpenStack-Steuerungsebene in jedem dieser entfernten Standorte. Dies ist von entscheidender Bedeutung für platz-, leistungs- und rechenbeschränkte Edge-Sites. 
  • Container für eine schnellere Time-to-Revenue: Kubernetes bietet Orchestrierung für Container-basierte Anwendungen. Kubernetes Container ermöglichen Service Providern, die Applikationsdichte auf ihren Plattformen zu erhöhen. Sie können außerdem schneller auf die Bereitstellung und Aktivierung von Services reagieren. Contrail Edge Cloud wird Red Hat OpenShift und andere Kubernetes-Distributionen dabei unterstützen.
  • Einheitliche Workflow-, Richtlinien- und Service-Kette: Contrail Networking mit Remote-Computing-Funktionen ermöglicht es Service Providern, ein nahtloses Netzwerk-Fabric bestehend aus VMs, Containern und Bare-Metal-Servern über eine einzige Benutzeroberfläche hinweg in physischen sowie virtuellen Umgebung bereitzustellen. Contrail Networking wandelt abstrakte Workflows in spezifische Netzwerk-Richtlinien um, die die Orchestrierung der virtuellen Overlay-Konnektivität in allen Umgebungen vereinfacht. Fabric-Management-Funktionen automatisieren Richtlinien und das Lifecycle-Management für jedes Rechenzentrum und jede Edge-Site-Suite. Contrail Networking bietet Konnektivität und Service-Ketten für OpenStack VM-, Kubernetes Container- und Bare Metal-Workloads, ohne den Footprint von co-lokierten Funktionen der Steuerebene zu benötigen. 
  • Native Security und Mikrosegmentierung: Contrail Security bringt Service Providern Visibilität, Telemetrie und die Durchsetzung von Netzwerk-Richtlinien in einem einzigen Mechanismus, da die zunehmend eine Mischung aus VMs und Containern einsetzen. Dazu gehören adaptive Firewall-Richtlinien sowie die tagbasierte Möglichkeit, Sicherheitsrichtlinien in Kubernetes und OpenStack durchzusetzen.
  • Open-Source-Speicher: Red Hat Ceph ist ein extrem skalierbares, Open Source, Software-Defined Speichersystem mit Autoskalierung bis Exabyte-Kapazität. Die Lösung bietet eine gemeinsame OpenStack und Kubernetes Infrastruktur für Datei-, Objekt- und Block-Speicher. 
  • Machine Learning-basierte Analytik: AppFormix liefert Machine Learning-basierte Leistungs- und Zustandskontrolle. Sie gewährt Einblicke in die Gesundheit und die Services von Workloads und Implementierungen.
  • Voll funktionsfähige virtualisierte Security: cSRX und vSRX bieten branchenführende Container- und virtualisierte Security als Teil der Service-Kette.

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