2018-05-12 07:34:09

Betriebsbereite Container-Umgebung

Hewlett Packard Enterprise (HPE) und Red Hat haben eine Partnerschaft angekündigt, um Firmen zu helfen, Container schneller in Betrieb zu nehmen und zu skalieren. Dazu werden die beiden Firmen die Container-Plattform Red Hat OpenShift für HPE-Systeme optimieren, unter anderem für HPE Synergy. Außerdem bieten HPE und Red Hat Dienstleistungen für die Einführung von Container-Technologie mit OpenShift.

Während es für Entwickler einfach ist, Container-Anwendungen in ihren Entwicklungs- und Test-Umgebungen zum Laufen zu bringen, erfordern operative Container-Umgebungen in Unternehmen Skalierbarkeit, zusätzliche Sicherheits- und Managementfunktionen sowie nicht-flüchtigen Speicher.

Mit den gemeinsamen Angeboten von HPE und Red Hat kann die IT-Abteilung ein- und dieselbe Container-Architektur von der Entwicklung in den Betrieb bringen. HPE wird die folgenden Leistungen für die OpenShift-Plattform erbringen:

  • Assessment- und Integrations-Dienstleistungen von HPE Pointnext, die die Migration auf die OpenShift-Container-Plattform beschleunigen.
  • Ein validiertes Design von OpenShift für HPE Synergy mit den Speichersystemen HPE 3PAR und Nimble bietet Best-Practice-Blaupausen für die Installation von skalierbaren Container-Plattformen.
  • HPE Synergy als einheitliche Plattform für den Betrieb sowohl von Containern auf virtuellen Maschinen und Bare Metal, als auch von traditionellen, nicht-containerisierten Anwendungen. HPE Synergy ist die einzige Plattform auf dem Markt, mit der IT-Abteilungen die richtige Mischung aus virtuellen, traditionellen und Container-Ressourcen dynamisch zusammenstellen können.
  • Unterstützung des "persistent volume framework" mit OpenShift, das es Entwicklern ermöglicht, Storage Volumes nach Bedarf zu provisionieren.
  • Eine komplette Serie von Ansible Playbooks und Schritt-für-Schritt-Anleitungen, um die Synergy-OpenShift-Umgebung automatisch zu installieren, inklusive Hochverfügbarkeit, Netzwerk, Load Balancer, Persistent Storage, Container-Datensicherung und Betriebssystem-Sicherheit. Mit diesem automatisierten Prozess kann eine betriebsbereite OpenShift-Umgebung innerhalb von zwei Stunden installiert werden.
  • Sehr einfaches Aufsetzen von Cloud-Backup und -Restore für OpenShift-Container-Daten mit HPE Cloud Volumes und/oder HPE Cloud Bank Storage.
  • Zahlreiche Sicherheitswerkzeuge schützen den gesamten Stack. Dazu gehört der "Silicon Root of Trust" in HPEs Gen10-Servergeneration, der dafür sorgt, dass die Server keinen kompromittierten Firmware-Code ausführen. Die HPE Workload Aware Security für Linux (WASL) verbessert zusätzlich die Sicherheit der Betriebssystemebene und die der darunter liegenden Ebenen.

Die genannten HPE-Technologien sind ab September 2018 verfügbar. Eine Referenzarchitektur für HPE Synergy mit der Red-Hat-OpenShift-Container-Plattform inklusive einem Gluster File System ist bereits heute verfügbar.

Die Pointnext-Dienstleistungen von HPE und Red Hat sind Ende 2018 verfügbar. 

mat

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