2018-03-12 08:09:24

Die sympathischsten Marken im Zeitverlauf

Tagtäglich schickt das digitale Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketagent.com rund 1.050 Brands ins Rennen um die sympathischsten Marken des Landes. Möglich wird dies seit Jänner 2017 über das innovative Smartphone-Tool "BRAND.Swipe", das die einfache und spontane Markenbewertung nach dem Tinder Prinzip erlaubt.

Was tut sich seither an der Spitze des Beliebtheitsrankings? Die brandaktuellen Ergebnisse zeigen: Wikipedia hat den Vorstoß auf Platz 1 geschafft und YouTube knapp hinter sich gelassen, österreichische Marken sind weiterhin in den Top-Rängen zu finden. BRAND.Swipe erweist sich damit als zuverlässiger Gradmesser in Punkto Markenympathie.

Im Frühjahr dieses Jahres veröffentlichte Marketagent.com das erste BRAND.Swipe Ranking. Zum damaligen Zeitpunkt konnten bereits mehr als 900.000 Markenbewertungen generiert werden – bis heute ist diese Anzahl auf über 3,5 Millionen angestiegen. Und welche Auf und Ab’s hat es in diesem Zeitraum in den Top 50 der beliebtesten Marken gegeben?

Wikipedia schafft den Sprung auf Platz 1, Rauch & amazon gelingt der Einzug in die Top 10

Wikipedia hat schon seit Beginn an um den Thron der sympathischsten Marken mitgemischt. Nun hat es das Nachschlagewerk mit einem Index von 82,6 geschafft von Platz 4 an die Spitze vorzustoßen und YouTube (82,5) knapp auf den zweiten Rang zu verweisen. Dabei stehen hinter dem Streamingdienst in Punkto Sympathie vor allem die jungen Österreicher. Während sich der Index bei den 14 bis 39-Jährigen zwischen rund 84 und 88 Punkten bewegt, erreicht er bei den 40 bis 69-Jährigen zwischen 47 und 69 Index-Punkten.

Vöslauer ist es gelungen mit Manner gleich zu ziehen und gemeinsam den dritten Stockerlplatz (81,9) zu belegen. Vier Ränge gut gemacht hat darüber hinaus dm, wobei die Drogeriemarktkette den Einzug unter die beliebtesten 5 Brands vor allem den Frauen zu verdanken hat. Diese bringen dm mit einem Index von 88,7 deutlich mehr Sympathie entgegen, als die Herren unseres Landes (74,5). 

Einige Ränge verloren hat Google und findet sich nun auf Platz 6 wieder, denn die Internet-Suchmaschine musste 2,3 Index-Punkte einbüßen (81,1). Auf den weiteren Plätzen folgen Fruchtsafthersteller Rauch und Online-Versandhändler amazon mit einem Index von 80,1 bzw. 79,4. Sie sind die Newcomer in den Top 10. Weitere Aufsteiger sind die österreichischen Marken Wiener Zucker und Almdudler, die jeweils zehn Ränge gut machen konnten. Über einen Sprung nach vorne dürfen sich auch die Marken Spar, ja! Natürlich, Jolly und IKEA freuen.

Der Spielzeugklassiker Lego hingegen muss sich aus den zehn beliebtesten Brands verabschieden, erreicht mit Rang 17 aber dennoch eine Top-Platzierung. Diese teilt sich Lego mit WhatsApp. Der Messenger verliert lediglich einen Platz und punktet vor allem bei den 14 bis 19-Jährigen. Hier erreicht WhatsApp einen Index von 85,1, im Vergleich zu 58,8 bei den 60 bis 69-Jährigen.

Eine weniger gute Bilanz ziehen die Süßwarenhersteller. So haben Milka, Lindt sowie die Marke kinder, im Vergleich zur Auswertung vor ein paar Monaten einige Index-Punkte verloren.

So funktioniert BRAND.Swipe

BRAND.Swipe ist ein innovatives Tool der mobilen Marktforschung, das eine intuitive Bewertung von Marken via Smartphone App ermöglicht. Die Untersuchungsmethode ist jener der App Tinder ähnlich – durch das Verschieben von Markenlogos nach rechts oder links (positive oder negative Assoziation) wird spontan die Sympathie von knapp 1.050 Marken aus den unterschiedlichsten Branchen erhoben. „Auf einfache Art und Weise können wir so innerhalb kürzester Zeit hunderttausende Markenbewertungen generieren“, so Thomas Schwabl, Geschäftsführer von Marketagent.com. Seit dem Startschuss Anfang des Jahres wurden bereits mehr als 3,5 Millionen Bewertungen abgegeben. 

Das Ergebnis ist ein Index, der aus dem Quotienten aus „likes“ und „dislikes“ errechnet wird und auf Wochenbasis Aufschluss über die Markensympathie gibt, nicht jedoch über dahinterliegende Beweggründe. Auf diese Weise können Trends und Entwicklungen im Zeitverlauf beobachtet werden.

mat

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