2018-11-05 07:06:41

Das Potenzial von Daten besser und schneller erschließen

Im Zeitalter der künstlichen Intelligenz kümmern sich Unternehmen immer weniger um die Speicherung von Daten, denn heute gilt es vielmehr, das Potenzial der Daten freizusetzen. Datenspeicher hat nun nach Meinung von Pure Storage die einzigartige Chance, viel mehr als ein Silo-Repository für die Flut von Daten zu sein, die in der heutigen, von Hyperlinks geprägten Welt ständig generiert werden. Gefragt ist heute eine Storage-Plattform, die Daten teilt und Daten liefert, um Werte zu schaffen.

Die Ausgaben für datenintensive KI-Systeme werden in diesem Jahr 19,1 Milliarden Dollar erreichen und 2021 auf 52,2 Milliarden Dollar steigen, so eine Prognose von IDC. Die Projekte erstrecken sich vom automatisierten Kundendienst, Einkaufs- und Produktempfehlungen bis hin zu Anwendungsfällen im Bereich Gesundheit und Sicherheit, wie der automatisierten Erkennung von Cyberbedrohungen im Internet und der KI-gestützten medizinischen Forschung, Diagnose und Behandlung.

Einige Experten sehen diesen Innovationssprung und das daraus resultierende Potenzial als „vierte industrielle Revolution“. Dies könnte sogar noch untertrieben sein. Die letzte industrielle Revolution wurde vom Fließband vorangetrieben, eine Leistung der strategischen Ingenieurskunst, die dazu beitrug, beispielsweise ein Auto schneller zu bauen. Heute sprechen wir von technischen Meisterleistungen, die es Autos ermöglichen, selbst zu fahren. Eine neue Generation von Tools, die beispiellose Datenmengen aufnehmen, speichern und wiederum bereitstellen kann, treibt eine Flut von Innovationen an, die zuvor eher in den Bereich der Science-Fiction eingestuft worden wären.

Die Rolle der Daten für die Zukunft des Unternehmens kann nicht genug betont werden. Laut einer Umfrage im Auftrag von Pure Storage, die vom MIT Technology Review durchgeführt wurde, sind sich überwältigende 86 Prozent der Führungskräfte einig, dass Daten die Grundlage für Geschäftsentscheidungen sind, während sogar 87 Prozent der Ansicht sind, dass sie der Schlüssel zur Erzielung von Ergebnissen für Kunden sind. 

„Jetzt ist es an der Zeit, dass die gesamte Speicherbranche sich dieser Herausforderung stellt und veraltete Architekturen, die nicht in der Lage sind, den vollen Wert der Daten zu erschließen, in Ruhestand schickt“, erklärt Markus Grau, Principal System Engineer bei Pure Storage. „Eine neue Architektur ist gefragt, mit der sich Daten überall und jederzeit gemeinsam nutzen und bereitstellen lassen können, ein Data Hub, also eine Datendrehscheibe, die den Weg zu einem modernen Unternehmen ebnet.“

Ein solches Data Hub muss nach Meinung von Pure Storage vier grundlegende Elemente beinhalten:

  1. Hoher Durchsatz für Dateispeicherung (Mainstream-Anwendungen) und Objektspeicherung (zukunftsorientierte, Cloud-native Anwendungen)
  2. Uneingeschränkte, flexible Skalierbarkeit
  3. Mehrdimensionale Performance, entwickelt, um auf jeden Datentyp mit jedem Zugriffsmuster zu reagieren
  4. Massiv parallele Datenverarbeitung

Diese vier Funktionen sind für die Vereinheitlichung von Daten unerlässlich. Zu viele Daten stecken heute noch in einer komplexen zersiedelten Landschaft aus separaten Datensilos. Jedes dieser Silos ist zwar für seine ursprüngliche Aufgabe nützlich, aber in einer Welt des Geschäftserfolgs, der auf Daten beruht, sind Silos kontraproduktiv. Silos bedeuten, dass Unternehmensdaten nicht für das Unternehmen nützlich sind, weil sie nicht aktiv verwaltet werden. 

Für Unternehmen, die Daten speichern möchten, ersetzt ein Data Hub nicht ein Data Warehouse oder Data Lake. Für diejenigen Unternehmen, die ihre Daten über Teams und Anwendungen hinweg vereinheitlichen und gemeinsam nutzen möchten, identifiziert ein Data Hub die wichtigsten Stärken jedes Silos, bietet integrierte Funktionen und stellt eine unternehmensweit einheitliche Datenplattform zur Verfügung.

„Storage sollte wie eine Investition betrachtet werden. Wir investieren unser Geld in Banken, die Börse oder ein Startup, weil wir wollen, dass damit etwas bewegt wird. Moderne Unternehmen müssen das Gleiche mit Daten tun“, fasst Markus Grau abschließend zusammen.

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